Blitzlicht: Update Netzwerk Energie-Infrastruktur Rhein-Main

Was kommunale Entscheidungsträger wissen sollten – Lebensadern für eine zukunftsfeste Region

03. Juni 2026

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Kommunale Entscheidungen zur Energie‑ und Wärmeversorgung gehören heute zu den zentralen Stellschrauben für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig stehen Städte und Gemeinden in der Rhein‑Main‑Region vor großen Herausforderungen: steigende Energiebedarfe, neue Infrastrukturprojekte, Flächenkonkurrenzen sowie die Notwendigkeit, Maßnahmen transparent zu kommunizieren und Akzeptanz zu schaffen.

Im digitalen Webinar‑Format „Blitzlicht“ gibt das Netzwerk Infrastruktur RheinMain einen kompakten und praxisnahen Überblick über die aktuellen Energie‑ und Infrastrukturentwicklungen in der Region. Vertreter:innen zentraler Infrastrukturbetreiber und Standortunternehmen ordnen ein,

  • welche Energie‑ und Infrastrukturbedarfe derzeit und künftig im Rhein‑Main‑Gebiet bestehen,

  • welche großen Projekte den Standort prägen,

  • und wie Kommunalpolitik und Energie‑Infrastruktur gemeinsam die Lebensadern für eine zukunftsfeste Region stärken können.

Entlang konkreter regionaler Beispiele erhalten Sie einen strukturierten Überblick entlang der gesamten Infrastrukturkette:

Energie für die lokaleWirtschaft

Vertreter des Industrieparks Infraserv Höchst, Fraport und des eco – Verbands der Internetwirtschaft zeigen, welche Strom‑, Wärme‑ und Verkehrsbedarfe Wirtschaftsstandorte im Rhein‑Main‑Gebiet heute und künftig haben – und welche Bedeutung diese Standorte für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und kommunale Einnahmen besitzen.

Stromnetze: Wie Energie in die Region und zu den Verbrauchern kommt

Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TenneT ordnen ein, welche Rolle das Rhein‑Main‑Gebiet im deutschen Stromsystem spielt, warum neue Leitungen und Netzausbauprojekte (u. a. Rhein‑Main‑Link, MainNetzausbau) notwendig sind und was das für Versorgungssicherheit und Strompreise bedeutet. Die Syna zeigt, wie Verteilnetze Industrie, Gewerbe und Erneuerbare Energien zusammenbringen und welche neue Stromnetzinfrastruktur in den Kommunen nötig ist.

Wärmeversorgung als gemeinsamer Hebel

Am Beispiel von Geothermie und Abwärmenutzung (u. a. mit Vulcan Energy) wird aufgezeigt, wie lokale Wärmequellen Klimaschutz stärken, regionale Wertschöpfung ermöglichen und neue Optionen für kommunale Wärmeplanung eröffnen.

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